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Das größte Projekt: NotinselDie Idee Die Stiftung Hänsel+Gretel hat das Notinselprojekt 2002 in Karlsruhe mit der Zielrichtung gestartet, Notinsel in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland gemeinsam mit Partnern umzusetzen und bekannt zu machen. Das Projekt, bei dem sich ein örtliches Netzwerk von Ladengeschäften als Notinseln für bedrohte und ängstliche Kinder zu erkennen geben, basiert auf drei „Sinnsäulen“. Zunächst sollen Kinder bei Angst und in Gefahr unkompliziert Schutz finden können, weiterhin soll das Zeichen an den Ladentüren als Abschreckung für potentielle Übergreifer und gewaltbereite Menschen jeden Alters dienen. Das Projekt schafft darüber hinaus ein besseres Klima für Kinder insgesamt und fördert die Kultur des Hinsehens, also die Zivilcourage am jeweiligen Partnerstandort. Die einheitliche, flächendeckende und dezentrale Verbreitung der Notinsel basiert auf den Umsetzungsprinzipien des Social-Franchisings und entspricht den Vorgaben und Empfehlungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und der Bertelsmann Stiftung in ihrer Broschüre „Nachmachen erwünscht“. Es geht bei der Notinsel darum, eine gute Idee, in guter Qualität und zum Nutzen aller daran mitwirkenden Partner zu multiplizieren.
Die Umsetzung Die Stiftung Hänsel+Gretel steht interessierten Partnerstandorten in allen drei Projektphasen mit Rat und Tat zur Seite. Die Betreuung der Standorte teilt sich also in die Entscheidungs-phase, die Umsetzungsphase und Langfristphase.
In der Entscheidungsphase werden eingehende Anfragen von Kommunen, Vereinen, Geschäften und Privatpersonen bearbeitet, Informationspakete für potentielle Interessenten zusammengestellt, versendet und telefonisch oder per Mail in häufig mehrfachem Kontakt nachbesprochen.
Die Umsetzungsphase umfasst die Erläuterung und Abstimmung des Partnervertrages, die Zuleitung von umfangreichen Projektinformationen und die Beantwortung aller offenen Fragen. Die ganzheitliche Abwicklung und Koordination der Druckerzeugniserstellung für den Standort, die Einrichtung des Standortes auf der Webseite und die gemeinsame Planung und Umsetzung der ersten Presseveranstaltung sind Hauptbestandteil dieser Phase.
In der Langfristphase steht die Stiftung den Standortpartnern jederzeit und für alle Fragen und Anregungen zur gemeinsamen Weiterentwicklung des Projektes zur Verfügung. Die Stiftung entwickelt fortwährend neue hilfreiche Maßnahmen für die Standorte und greift auch Ideen der Standorte auf, um diese kompatibel für andere Standorte zu gestalten und zur Verfügung zu stellen.
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